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C-Level-Briefing: Die großartige Reaktion des Apple-Chefs auf Trump-Spitznamen, Podcast-Boom und die Adblocker-Rate

C-Level-Briefing: Wir verraten, was diese Woche wichtig wird Bild: Klaus Knuffmann

In dieser Woche hätten wir eine ganze Sonderausgabe nur mit Facebook-Themen füllen können. So kündigte Mark Zuckerberg in einem langen Posting eine stärkere Konzentration auf das Private und den Datenschutz an. Die US-Presse zerreißt ihn schon einmal für sein Manifest.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass das US-Unternehmen Listen mit Ex-Mitarbeitern und Kritikern pflegt, um diese zu tracken (mehr dazu in diesem Briefing). Lustiges Detail am Rande: Rasmus Kleis Nielsen, dem Direktor des Reuters Institute, ist aufgefallen, dass Facebook mittlerweile Google-Werbung mit dem Claim „go to facebook“ schaltet. Wirkt irgendwie verzweifelt.

Die Antwort auf die Frage, welche Themen aus der Tech- und Kommunikationsbranche uns die Tage beschäftigen werden, liefert jetzt dieses C-Level-Briefing.

1. Adblocker-Rate steigt auf 23,95 Prozent

Was ist die News? Der Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat seine aktuelle Auswertung der Adblocker-Rate veröffentlicht. Demnach stieg sie im vierten Quartal 2018 um 0,24 Prozentpunkte auf 23,95 Prozent.

Warum ist das wichtig? Weil es uns mal wieder ins Gedächtnis ruft, dass die Adblocker-Rate gekommen ist, um zu bleiben. Seit Jahren liegt sie bei über 20 Prozent. Sie ist also längst keine Modeerscheinung mehr. Nur: Soll man sich wirklich damit abfinden, dass mindestens jeder fünfte Surfer Werbung komplett verbannt?

2. „Be on the lookout“-Listen: Facebook trackt Aufenthaltsort von Mitarbeitern, Journalisten und Kritikern

Was ist die News? Nach einem Bericht von CNBC sei es bei Facebook üblich, ehemalige Mitarbeiter, Kritiker etc. auf einer speziellen Liste zu sammeln und regelmäßig ihren Aufenthaltsort zu tracken.

Warum ist das wichtig? In der fast schon unendlichen Menge an Nachrichten aus dem Facebook-Kosmos, mag dies nur eine Randnotiz sein. Sie zeigt allerdings ganz deutlich, wie Facebook denkt. Bei der Bewertung der Ankündigung von Mark Zuckerberg, künftig stärker auf den Datenschutz zu achten, sollte man sich auch stets an dieses Detail erinnern. Siehe dazu auch die Reaktion der deutschen Datenschützer.

3. Podcast-Nutzung steigt in den USA rasant: 40 Prozent aller 12- bis 24-Jährigen hören schon

Was ist die News? Edison Research hat ganz genau hingehört und herausgefunden, dass im Februar bereits 40 Prozent der 12- bis 24-jährigen US-Amerikaner einem Podcast gelauscht haben. Das ist eine Steigerung um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Warum ist das wichtig? Weil die USA uns noch immer ein paar Jahre voraus sind und die jüngeren Generationen stets die größten Innovationstreiber sind. Nach dieser Logik müssen wir also davon ausgehen, dass auch hierzulande das Medium Podcast noch viel größer wird, als es jetzt schon ist.

4. Geizige Deutsche: Die Hälfte der Bundesbürger will weniger als fünf Euro für Streamingdienste zahlen

Was ist die News? Ob Netflix, Amazon Prime oder Maxdome: Die Streaming-Dienste sind zu teuer – zumindest wenn es nach der Meinung vieler Verbraucher geht. Eine aktuelle Statista-Umfrage ergab gerade, dass 50 Prozent der Befragten am liebsten weniger als fünf Euro im Monat für Serien und Filme ausgeben würden.

Warum ist das wichtig? Weil es zeigt, dass auch der Streaming-Markt gewissen Grenzen unterworfen zu sein scheint. Denn 59 Prozent der Befragten gaben auch an, dass sie sich wegen der hohen Preise nur einen kostenpflichtigen Dienst gönnen würden. Damit dürfte sich das Wachstum der entsprechenden Dienste – zumindest in Deutschland – schon bald verlangsamen.

 

 

Wie Tim Cook auf Donald Trumps Namens-Faux-pas reagiert

Quelle: Twitter

5. Teeküchentalk: Donald Trump nennt Tim Cook bei Dinner „Tim Apple“ – und der CEO reagiert großartig via Twitter

Was ist die News? Es ist völlig unklar, ob Donald Trump nur ein Fauxpas unterlief oder ob er Tim Cook mit voller Absicht einen neuen Spitznamen verpasste. Als „Tim Apple“ bezeichnete er jedenfalls den Apple-Chef bei einem gemeinsamen Termin. Sofort war das Netz um ein Meme reicher. Und wie reagierte Cook? Ganz lässig änderte er einfach bei Twitter seinen Nachnamen in das Apple-Logo. So selbstironisch kann PR in eigener Sache ein.

Erschienen in der Kategorie:
C-Level Briefing

Jeden Sonntag erfahren, was in der nächsten Woche für Digital-Profis wichtig wird.




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