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C-Level-Briefing: Display-Sichtbarkeit sinkt, soviel verdienen Top-YouTuber, Fans zerreißen Sylvie Meis-App

C-Level-Briefing: Wir verraten, was diese Woche wichtig wird Bild: Klaus Knuffmann

Wie aktiv sind Sie noch bei Facebook & Co.? Derzeit entsteht eine Debatte um die Frage, wie viel Kommunikation sich von den Social Networks und sich damit aus einer Quasi-Öffentlichkeit, in den geschlossenen Raum von Messengern verschiebt. Der Trend der Stunde scheint also ein gewisser Rückzug ins Private zu sein.

Diese geschlossenen Kommunikationsräume gelten auch als „Dark Social“. In unserem Blog haben wir uns einmal angesehen, was diese Entwicklung für die Kommunikation bedeutet.

Welche fünf weiteren Themen aus der Tech- und Kommunikations-Branche in den kommenden Tagen wichtig werden, lesen Sie in dieser neuen Ausgabe unseres C-Level-Briefings.

1. PwC sagt: Die jüngere Generation Smartphone ist die neue Paid Content-Hoffnung der Verlage

Was ist die News? Jüngere Internetnutzer sind stärker dazu bereit, für Online-Medien zu bezahlen, als ältere, sagt eine Umfrage der Beratungsfirma PwC. Bei den 18- bis 29-Jährigen haben 39 Prozent bereits für Web-Inhalte von Zeitungen oder Zeitschriften Geld ausgegeben. Bei den 40- bis 59-Jährigen liegt dieser Wert nur bei 16 bis 17 Prozent.

Warum ist das wichtig? PwC erklärt den Verlagen: „Die Generation Smartphone ist – anders als die Generation Internet – daran gewöhnt, für nicht-physische Produkte zu bezahlen.“ Dies dürfte durchaus auch eine Chance für Anbieter wie LaterPay sein, über die es möglich ist, auch nur einzelne Artikel zu kaufen, ohne gleich ein langfristiges Abonnement abschließen zu müssen.

2. Das Ende des Display-Zeitalters? Die Sichtbarkeit der Werbeform ging im vierten Quartal kräftig zurück

Was ist die News? Zum Jahresende ist die Sichtbarkeitsrate von Display-Werbung in Deutschland zurückgegangen. Zu diesem Resultat kommt der Meetrics Viewability Benchmark Report. Die Experten sprechen gar von einem „signifikanten“ Rückgang.

Warum ist das wichtig? Erst einmal gibt es keinen Grund zur Sorge, denn im Weihnachtsgeschäft geht die Viewability von Display traditionell zurück. Trotzdem steht wohl ein Zeitenwandel an. Denn Meetrics fand auch heraus: Die Sichtbarkeitswerte für Video Ads haben im vierten Quartal dagegen in Deutschland noch einmal deutlich zugenommen: Mit 81 Prozent ist die Viewability um 7 Prozentpunkte höher als im vorausgegangenen Quartal und erreicht einen Jahreshöchstwert.“

 

Ryan ist der Top-Verdiener auf YouTube (Quelle: YouTube)

Quelle: YouTube

3. Die Top-Ten der YouTuber verdienten im vergangenen Jahr zusammen 180 Millionen Dollar

Was ist die News? Forbes hat seine Liste der YouTuber veröffentlicht, die 2018 am meisten Geld verdienen konnten. Zusammen setzen Logan Paul, Markiplier und Jake Paul 180 Millionen Dollar um.

Warum ist das wichtig? Weil es zeigt, wie wichtig YouTube mittlerweile ist. Ach so: Top-Verdiener ist übrigens der siebenjährige Ryan aus den USA. Mit seinen Spielzeug-Kritiken verdiente er 2018 rund 22 Millionen Dollar.

4. Statistisches Bundesamt: Die meisten Deutschen nutzen das Web als Einkaufshilfe und Gesundheitsberater

Was ist die News? Das Statistische Bundesamt hat 12.000 Haushalte nach ihrer Internet-Nutzung befragt. Die häufigste Internetaktivität ist für 91 Prozent der Nutzer die Suche nach Informationen über Waren und Dienstleistungen. Danach folgt die Kommunikation per E-Mail (89 Prozent) und die Suche nach Informationen zu Gesundheitsthemen (66 Prozent).

Warum ist das wichtig? Weil es zeigt, wie sehr das Web längst ein Shopping-Tool geworden ist. Dies bestätigen auch die neuesten Zahlen des E-Commerce-Verbandes bevh. Demnach wuchs der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce um 11,4 Prozent auf 65,10 Milliarden Euro.

 

Neue Fitness-App von Sylvie Meis (Quelle: heissmitmeis.de)

Quelle: heissmitmeis.de

5. Teeküchen-Talk: „Heiß mit Meis“ – Fans zerreißen die neue Fitness-App von Sylvie Meis

Was ist die News? Man kann über Sylvie Meis vieles sagen, aber nicht, dass sie nicht geschäftstüchtig sei. Ein weiterer Beleg dafür, dass die Moderatorin auf möglichst vielen Vermarktungs-Hochzeiten tanzt, lässt sich derzeit im Google Playstore bestaunen. Seit Anfang Januar gibt es dort die neue Fitness-App „Heiß mit Meis“ – und die Fans zerreißen sie auf das heftigste. Mobilbranche.de hat einige Bewertungen gesammelt: „Absolut überteuerter Müll“, heißt es da oder auch „einfach nur Frechheit. Abzocke hoch Zehn!“.

Erschienen in der Kategorie:
C-Level Briefing

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