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Digitale Top-News: Gema und @Potus

Was passiert eigentlich mit den Social-Media-Accounts von Barack Obama, wenn er in ein paar Tagen das Amt übergibt? Der Twitter-Account geht mit dem Sitz ins Oval Office an seinen Nachfolger über und die Daten werden einfach archiviert. Wie der NDR diese Woche aufdeckte, archiviert auch die Browsererweiterung Web of Trust Userdaten, allerdings ohne deren Wissen und spielt diese zusätzlich auf ausländische Server.

Was sonst in der digitalen Welt geschah, lesen Sie in unseren Wochennews.

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Dieses Video ist in Deutschland verfügbar
Lange hatte niemand mehr damit gerecht: Die Gema, Verwertungsgesellschaft für Musikrechte, und das Video- und Streamingportal YouTube haben sich geeinigt und einen Lizenzvertrag abgeschlossen. YouTube hatte sich in der Vergangenheit geweigert Gebühren an die Gema zu zahlen. Das bekannte rote Sperricon verschwindet damit.
Faz.net, Golem.de

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Tablet-Verkäufe gehen weiter zurück
Auch im dritten Quartal sinkt das Interesse an Tablets weltweit weiter. Marktforscher der International Data Corporation (IDC) haben ermittelt, dass in diesem Zeitraum rund 43 Millionen Tablets ausgeliefert wurden. Das sind 14,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Dennoch sind Tablets mit abnehmbarer Tastatur (sogenannte Detachables) im günstigen Preissegment weiterhin erfolgreich.
Futurezone.at

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Aufgedeckt: Daten im Internet ausgespäht
Recherchen des Norddeutschen Rundfunks haben aufgedeckt, wie angeblich anonyme Datensätze von Internetnutzern tatsächlichen Personen zugeordnet werden können. Im Fokus steht das Browser-Add-on Web of Trust (WOT), welches dem Nutzer sicheres Surfen im Netz versprach. Zeitgleich griff das Programm aber Userdaten zum gesamten Surfverhalten ab und übertrug diese an einen Server im Ausland. Mittlerweile hat Mozzila reagiert und die Browsererweiterung gelöscht.
NDR.de, Spiegel.de

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Ist der Abschied von SSP nahe?
Im europäischen Ausland stellen einige Publisher von der SSP zur DSP um. Der Telegraaf aus Holland zeigt, wie eine Einkaufsplattform direkt vom Publisher eingesetzt werden kann. Das Prinzip hat dem Publisher in zwei bislang 30 Prozent mehr Einnahmen als durch ein programmatisches Vermarktungskonzept beschert.
Adzine.de

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Obama vererbt @POTUS
Barack Obama war der erste twitternde Präsident und hat neben Twitter auch diverse andere Social-Media-Kanäle. In Hinblick auf die Präsidentschaftswahlen am 8. November hat das Weiße Haus einen Plan vorgestellt, der die Übergabe der Accounts an den Nachfolger regelt. Neben Obamas Accounts werden auch die Konten der First Lady (@FLOTUS) sowie des Vizepräsidenten (@VP) weitergereicht, allerdings komplett leer. Die bisherigen Einträge werden archiviert und im Falle von Obama unter @POTUS44 weiterbestehen.
Zeit.de

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