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Digitale Top-News: Vorratsdatenspeicherung, KI, Twitter

Das Jahr neigt sich dem Ende. Hier kommen unsere letzten Wochennews aus 2016: Der Europäische Gerichtshof hat die anlasslose Vorratsdatenspeicherung für grundrechtswidrig erklärt. Was Netzaktivisten freut, bedeutet möglicherweise Nacharbeit für die Bundesregierung. Für Mark Zuckerberg war 2016 ein gutes Jahr, hat er doch seine persönliche Challenge, eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, mit der er sein Haus steuern kann, erfolgreich gemeistert. Was sonst noch geschah, lesen Sie in unseren Top-News.

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EuGH will Vorratsdatenspeicherung stoppen
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich in einem Urteil gegen eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung in der Europäischen Union ausgesprochen. Ausnahmen sollen nur bei konkreter Bedrohung der öffentlichen Sicherheit und zur Bekämpfung schwerer Straftaten möglich sein. Das Gericht befand außerdem, dass Behörden nur Zugriff auf die Daten bekommen dürfen, wenn dies durch eine unabhängige Stelle kontrolliert wird. Die Speicherung der Daten müsse innerhalb der EU passieren. Die Auswirkungen auf das deutsche Gesetz sind noch unklar. Experten gehen jedoch davon aus, dass die deutsche Gesetzesvariante zur Vorratsdatenspeicherung in ihrer jetzigen Form nicht mit den neuen Anforderungen des EuGH vereinbar ist.
Spiegel.de

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Zuckerberg stellt „Jarvis“ vor
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die sein Haus automatisiert. Die KI namens Jarvis wird über einen Chatbot, der im Facebook-Messenger läuft, gesteuert. Dies ermöglicht es Zuckerberg auch, in natürlicher Sprache mit Jarvis zu kommunizieren. Das System ist derzeit ausschließlich auf sein Haus zugeschnitten. Zuckerberg denke aber darüber nach, die Software später als Open Source zur Verfügung zustellen.
Futurezone.atFacebook.com

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Twitter verliert weitere Führungskräfte und ändert Suchergebnisanzeige
Twitter blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Und es scheint noch nicht aufwärts zu gehen. Weitere wichtige Führungskräfte werden das Unternehmen verlassen. Chief Technology Executive Adam Messinger und Vice President of Product Josh McFarland haben ihren Abschied angekündigt. Außerdem gab Twitter bekannt, seine Suchergebnisanzeige zu ändern. Tweets werden künftig nicht mehr umgekehrt chronologisch, sondern nach Relevanz angezeigt.
Nytimes.comComputerbild.de

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Regulierung des E-Commerce in China, veraltete Sicherheitszertifkate bei deutschen Shops
China ist einer der größten E-Commerce-Märkte der Welt, aber wenig reguliert. Das soll sich nun ändern. Ein neuer Gesetzesentwurf soll die Lücken im chinesischen Rechtssystem und in den Handelsregelungen schließen. Für E-Commerce-Treibenden bedeutet dies unter anderem Steuerzahlungen und den Erwerb notwendiger Geschäftszertifikate. Unterdessen droht deutschen Online-Shops, die noch mit dem veralteten Sicherheitszertifikat SHA-1 arbeiten, im neuen Jahr die Abschaltung. Ab dem 1. Januar wird auf solchen Webseiten künftig die Fehlermeldung „This page is insecure (broken HTTPS) SHA-1 Certificate“ erscheinen. Seit mehr als zehn Jahren ist bekannt, dass SHA-1 Sicherheitsprobleme aufweist. Dennoch soll es noch bei rund 30.000 Servern, darunter vielen Online-Shops, im Einsatz sein.
Onlinehaendler-news.deInternetworld.de

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Deutsche stellen Smartphone-Regeln zu Weihnachten auf
67 Prozent der Deutschen stellen Regeln zur Smartphone-Nutzung an Heiligabend auf. Fast die Hälfte hat zumindest während des Essens Handy-Verbot. 20 Prozent wollen den ganzen Abend darauf verzichten, so eine Studie im Auftrag des Bitkom. Dem gegenüber steht ein Drittel der Deutschen, die vor allem Heiligabend vermehrt Bilder und Videos mit dem Smartphone machen.
Bitkom.org

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