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E-Health

Was ist E-Health?

Der Begriff E-Health („Electronic Healthcare“ oder auch „Telemedizin“) beschreibt alle digitalen Anwendungen und Technologien, die im Gesundheitswesen zur Behandlung und Betreuung von Patienten eingesetzt werden. Darunter fallen Informations- und Kommunikationsprozesse, wie die Digitalisierung der Gesundheitsakte oder die digitale Sprechstunde sowie Apps, Tools und Online-Programme, mit denen Patienten interagieren. Aber auch die Robotik spielt eine große Rolle für die Entwicklung des E-Health-Sektors. So werden Roboter als Pflegehelfer eingesetzt und computergesteuerte Prothesen, beispielsweise aus dem 3D-Drucker, ersetzen fehlende Körperteile. E-Health-Lösungen werden häufig auch unter den Begriffen Smart Health, Digital Health oder M-Health, also mobilen Anwendungen für Smartphone oder Tablet, zusammengefasst.

Warum braucht E-Health PR?

E-Health boomt weltweit. Der Markt birgt ein immenses Potenzial, sowohl für Unternehmen als auch für Patienten. In Deutschland nimmt die Digitalisierung des Gesundheitswesens jedoch nur langsam Fahrt auf. Grund dafür dürften vor allem Vorbehalte und Ängste der Menschen gegenüber den neuen Technologien und Gerätschaften sein, denen sie in wichtigen Gesundheitsfragen ihr Vertrauen schenken müssten. Bedenken gibt es insbesondere in punkto Datensicherheit, wie eine Studie von Bearing Point zeigt. Immerhin 57 Prozent der Befragten würden Gesundheits-Apps nutzen, vorausgesetzt, sie müssten sich nicht um ihre Daten sorgen. Auch beim Einsatz von KI oder Robotern scheinen längst nicht alle Zweifel ausgeräumt: 63 Prozent lehnen eine KI als Ersatz für den Arzt ab und rund jeder zweite kann sich nicht vorstellen, von einem Roboter gepflegt zu werden. Digital-Health-Unternehmen müssen jenen Ängsten etwas entgegensetzen, denn die Industrie wächst „bottom-up“. Das bedeutet, der Patient ist der wichtigste Wachstumstreiber. PR hilft Unternehmen dabei, die neuen Technologien zu erklären und die signifikanten Effizienpotenziale von Electronic Healthcare aufzuzeigen.

Aber auch im B2B-Sektor besteht weiterhin viel Aufklärungsbedarf. Positive Berichterstattung über E-Health-Themen findet hauptsächlich in den Branchenmedien statt. Darüber hinaus stehen die großen Handels- und Leitmedien den komplexen Innovationen im Gesundheitswesen meist skeptisch gegenüber.

Welche sind die Top 6 E-Health-Unternehmen aus Deutschland?

Babybe

Das Stuttgarter Start-up Babybe hat eine gleichnamige Hightech-Gelmatratze für Frühchen entwickelt. Das Besondere: der Matratze wird Leben eingehaucht. Ein mit einem Sender ausgestattetes Gelkissen liegt auf der Brust der Mutter und nimmt ihre Stimme, den Herzschlag sowie ihre Atmung auf und leitet die Impulse an die Matratze im Brutkasten weiter. So werden die Körperdaten der Mutter in Form von Tönen und Bewegungen für das Neugeborene erfahrbar gemacht. Das System funktioniert auch mobil per App mit der AppleWatch.

Preventicus

Das Start-up Preventicus aus Jena hat eine App entwickelt, die es dem Smartphone-Nutzer ermöglicht, nur mit der Kamera und dem integrierten Blitz seinen Puls zu messen und eventuelle Unregelmäßigkeiten sofort zu erkennen. Dafür muss der Nutzer lediglich seine Fingerkuppe auf die Kamera des Smartphones legen, die dann mit Hilfe des eingebauten Blitzlichtes den Puls im Finger prüft. Durch diese digitale Art der Früherkennung können Patienten das Schlaganfallrisiko und die Gefahr von Gerinnselbildung verringern.

Ada Health

Ada ist eine KI-gestützte Gesundheitsplattform, die weltweit verfügbar ist. In einem interaktiven Chat können Nutzer Ada berichten, was ihnen fehlt und Fragen zu medizinischen Themen stellen. Ada antwortet, stellt personalisierte Gegenfragen und vergleicht die Antworten des jeweiligen Nutzers mit denen Tausender anderer User, um die wahrscheinlichsten Ursachen für die angegebenen Symptome herauszufinden. Neben Deutsch spricht die smarte Gesundheitsassistentin auch Englisch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch.

Life Time

Mit der App Life Time können Ärzte und Patienten medizinische Dokumente innerhalb von Sekunden auf digitalem Wege austauschen. Da die komplette medizinische Historie immer übersichtlich einsehbar ist, können so Therapiefehler oder Doppeluntersuchungen vermieden und Wechselwirkungen sowie Fehleinnahmen von Medikamenten verhindert werden.

Selfapy

Das Berliner Start-up Selfapy hat eine Online-Plattform entwickelt, die sich selbst als flexible Unterstützung in Belastungssituationen versteht. Mithilfe von Online-Kursen sollen beispielsweise psychisch erkrankte Menschen die Wartezeit auf einen Therapieplatz überbrücken können. Nutzer können zwischen drei Stufen wählen: einfache Programme, bestehend aus Texten, Videos und Übungen, begleitete Kurse, in denen der Nutzer sich einmal wöchentlich via Telefon oder Chat mit dem Psychologen austauscht oder personalisierte Kurse mit einer individuellen 1:1-Beratung. Hier finden Nutzer unter anderem Hilfe zu den Themen Depressionen, Essstörungen oder Angst- und Panikattacken.

IVP Networks

Ein ähnliches Konzept bietet IVP Networks Patienten bereits seit 2012. Das Hamburger Unternehmen ist der größte flächendeckende Anbieter für die vernetzte Versorgung von psychisch kranken Menschen. IVP stellt Ärzten und Psychologen die Infrastruktur zur Verfügung, um Patienten telemedizinisch versorgen zu können. Mehr als 70 Krankenkassen und über 30.000 Patienten vernetzt das E-Health-Unternehmen auf diese Weite miteinander.

Mehr Informationen zu den E-Health-Machern aus Deutschland gibt es auf dem Frau Wenk Blog.

Entwicklungen im digitalen Gesundheitswesen

Das sind die Top 3 Trends 2019

1. Die Blockchain

Gerade in punkto Datensicherheit spielt die Blockchain eine wichtige Rolle im E-Health-Sektor. Mit Hilfe der Technologie ließen sich sensible Patientendaten verschlüsselt und somit sicher, schnell und korrekt auf digitalem Wege übermitteln. Außerdem könnten so die Grenzen zwischen verschiedenen IT-Systemen – von Ärzten, Krankenkassen und Klinken – überwunden werden.

2. Künstliche Intelligenz

KI wird für die Verwertungen großer Datenmengen (Big Data) immer wichtiger. Im Gesundheitswesen birgt der Einsatz von KI ein immenses Effizienzpotenzial. Beispielsweise könnten Algorithmen Patientendaten auswerten und so Krankheitsrisiken identifizieren sowie geeignete Präventions- und Behandlungsansätze vorschlagen. Zudem kann künstliche Intelligenz eine wichtige Hilfe bei der Diagnostik in bildgebenden Verfahren sein. Selbst den erfahrensten Ärzten passieren Fehler, in Folge dessen Erkrankungen unerkannt bleiben. In einem Feldexperiment der kalifornischen Stanford University übersah eine KI, die zuvor mit rund 2.000 Aufnahmen von Hautveränderungen gefüttert wurde, weniger Melanome als 21 Dermatologen zusammen. Auch harmlose Veränderungen erkannte der Algorithmus häufiger als solche.

3. Chatbots

Chatbots werden in nächster Zukunft wohl nicht den persönlichen Kontakt zu einem Arzt vollständig ersetzen, sie können aber helfen, die Kommunikation zwischen Patienten und Arzt oder Therapeut zu automatisieren. Schon heute beantworten die smarten Assistenten selbstständig Fragen von Usern, interagieren individuell mit ihnen oder unterstützen den Therapieprozess psychisch erkrankter Menschen.

Kontakt

Agentur Frau Wenk +++ GmbH

E-Mail: ehealth@frauwenk.de

Telefon: +49 40 329047380

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