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Digitale Top-News: Fake-News, Linkedin-Übernahme, Ads without Profiles

Auf Facebook werden Falschmeldungen millionenfach geteilt. Hierfür wurde das soziale Netzwerk nun kritisiert. Sogar der Vorwurf, dies habe die US-Präsidentschaftswahl beeinflusst, stand im Raum. Mark Zuckerberg will das Problem der Falschmeldungen nun angehen und kündigt verschiedene Maßnahmen an. Die EU-Wettbewerbshüter haben der Übernahme des US-Karrierenetzwerks Linkedin durch Microsoft zugestimmt, nachdem der Konzern Zugeständnisse machte. Microsoft hatte die Akquisition bereits im Juni angekündigt.

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Facebook steht wegen Falschmeldungen in Kritik
Facebook war im Zuge der US-Präsidentschaftswahl in die Kritik geraten, da sogenannte Fake-News millionenfach über das soziale Netzwerk verbreitet wurden. Nun will Facebook-Gründer Mark gegen die Falschmeldungen vorgehen und hat sieben mögliche Strategien vorgestellt. Unter anderem soll die Technik aufgerüstet werden, um Fake-News schneller zu erkennen sowie das Melden von Fake-News vereinfacht werden. Laut Auswertung von Buzzfeed.com beträgt das Verhältnis derzeit übrigens erschreckende 8,7 Millionen Fake-Shares zu 7,3 Millionen True-Shares.
Spiegel.de, Recode.net, Buzzfeed.com

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EU stimmt Linkedin-Übernahme durch Microsoft zu
Die EU-Wettbewerbshüter haben genehmigt, dass Microsoft Linkedin übernehmen darf. Der Software- und Hardware-Hersteller muss allerdings bestimmte Auflagen erfüllen, die nicht näher genannt werden. Die Kartellwächter hatten zuvor Bedenken aufgrund des Deals geäußert.
Reuters.com, Wiwo.de

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„Es gibt derzeit kein Unternehmen, das es mit Google und Co. aufnehmen kann“
Der Wired- Gründer und Internet-Pionier Kevin Kelly hat das Internet aktiv mitgestaltet. In einem Interview mit Internetworld.de blickt er über den Horizont hinaus. Die Zukunft von Unternehmen wie Google und Co. gestaltet sich seiner Meinung nach schwierig. Sie werden in 20, 30 Jahren Probleme bekommen, auch wenn ihnen derzeit niemand das Wasser reichen kann, so Kelly. Künstliche Intelligenz ist für ihn das Thema der nächsten Jahre. Auch auf User generated Ads sollten Marketer künftig setzen.
Internetworld.de

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Twitter startet „Ads without Profiles“
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat sich Werbekunden geöffnet, die über keinen eigenen Twitter-Account verfügen und launcht „Ads without Profiles“. Interaktionsmöglichkeiten wie Antworten, Retweeten oder Liken sind allerdings nicht möglich. Der Klick auf die Anzeige führt auf die Website des Advertisers. Erster deutscher Werbekunde ist Edeka.
Horizont.net

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Überarbeitung des Bundesdatenschutzgesetzes erreicht nächste Stufe
Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz wird derzeit an die EU-Verordnung angepasst. Im kürzlich veröffentlichten Referentenentwurf des Innenministeriums wird deutlich, dass der deutsche Datenschutz im Zuge der Anpassung in vielen Bereichen abgeschwächt wird. Das kritisieren Datenschützer, denn der neue Entwurf bietet weniger Kontrolle, weniger Auskunftsansprüche und mehr Videoüberwachung.
Netzpolitik.org

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C-Level Briefing

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