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Digitale Top-News: Silicon Valley, Twitter-Übernahme, Telekom-Messenger

Unternehmen aus dem Silicon Valley dominieren die Plattform-Wirtschaft. Europa will sich gegen diese Monopolstellung nun zu Wehr setzen. Nachdem Google, Disney und Microsoft nicht mehr an Twitter interessiert sind, haben sich im Feilschen um den Kurznachrichtendienst neue Interessenten zu Wort gemeldet: die User.

Was sonst in der digitalen Welt geschah, lesen Sie in unseren Wochennews.

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Was das Silicon Valley Europa voraus hat
Die GAFA-Unternehmen Google, Apple, Facebook und Amazon sind die Superstars der Internet-Ökonomie. Sie dominieren die Plattform-Wirtschaft und  haben eins gemeinsam: Sie kommen alle aus dem Silicon Valley. Nur 27 von 176 digitalen Plattformen weltweit kommen hingegen aus Europa. EU und nationale Regierungen wollen gegen die Monopolstellung der US-Internetgiganten vorgehen und bereiten derzeit schärfere Gesetze vor.
Tagesspiegel. de

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Gehört Twitter bald den Nutzern?
Diese Woche wurde bekannt, dass sich auch Salesforce gegen eine Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitters entschieden hat. Nun wollen Aktivisten das Netzwerk vor einem Verkauf an digitale Großkonzerne retten. Mit dabei ist auch Johnny Haeusler, Mitbegründer der Re:publica. Unter dem Hashtag #WeAreTwitter sammelt die Initiative derzeit Unterschriften.
Internetworld.de, Gruenderszene.de

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Telekom startet eigenes Messenger-Angebot
Die deutsche Telekom hat einen Messenger entwickelt und auf den Markt gebracht. In diesem Monat soll „Immmr“ zunächst in der Slowakei und dann in Kroatien starten, später weltweit verfügbar sein. Der Dienst bietet vom Messaging bis zu Video-Calls die üblichen Funktionen. Ein USP fehlt jedoch.
Capital.de, Mobilbranche.de

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IoT ist in Deutschland noch Nischenmarkt
Deutsche Konsumenten stehen dem Internet der Dinge (IoT) und deren Lösungen noch zögerlich gegenüber. Das ergab eine Trendstudie der Beratungsgesellschaft Deloitte. Weniger als zehn Prozent der befragten Konsumenten in Deutschland besitzen demnach kabellose Lautsprecher. Dabei sind diese die beliebtesten Produkte im IoT-Markt. Und auch Fitness-Tracker und Smartwatches nennen erst vier Prozent der befragten Deutschen ihr Eigen.
Emarketer.com

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Smarte Cities in der Kritik
Der Ökonom Uwe Hochmuth (Hochschule der Wirtschaft für Management Mannheim) hat sich diese Woche auf einem Digitalisierungskongress für eine offene Lösung für vernetzte Städte ausgesprochen. Er kritisierte außerdem, dass bei smarten Cities die Demokratie auf der Strecke bleibe. Wichtig sei es, die intelligenten Städte künftig als öffentliches Gut zu betrachten, damit mögliche Monopolinteressen in Schach gehalten würden.
Heise.de

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Erschienen in der Kategorie:
C-Level Briefing

Jeden Sonntag erfahren, was in der nächsten Woche für Digital-Profis wichtig wird.




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