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Lesetipp: FAZ berichtet über Shopping-App Wysker

Die Einkaufswelt der Zukunft – für viele bedeutet sie schlicht die Digitalisierung des Status quo. Dieselben Produkte werden mit denselben Mechanismen angepriesen, erklärt und verkauft. Statt im Laden nun aber online. So einfach machen es sich die Wirtschaftsredakteure Jonas Jansen und Carsten Knop bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht. Die Journalisten haben ein Start-up aufgespürt, das Einkaufserlebnisse genauso neu denkt, wie die Frage nach der Finanzierung: Wysker. Unser Lesetipp des Monats.

„Diese Idee ist radikaler, als Google und Facebook je waren“, verspricht schon die Headline des Beitrags und gibt klar die Flughöhe des Artikels vor: Es wird eine Geschichte über digitale Überflieger, waghalsige Finanzierungsansätze und ein neues Geschäftsmodell. Wysker wird entweder zum Riesenerfolg oder zum Flop, so Knop und Jansen.

Das ist Wysker

Die Shopping-App unterscheidet sich in ihrem Einkaufserlebnis gänzlich von anderen. Wysker zeigt 30 Bilder in der Sekunde, von Schuhen über Gadgets bis hin zum Buch. Wenn dem Online-Shopper ein Bild oder Muster gefällt, stoppt er den Stream und geht dann direkt in den jeweiligen Shop. Den Wysker kuratiert nur, verkauft aber nicht selbst.

Wie lässt sich damit nun Geld verdienen? Wysker, so die FAZ-Redakteure, vermarktet wie auch Google oder Facebook die Bedürfnisse seiner Kunden. „Jemand, der aus 30 Bildern in der Sekunde ein Produkt herausfiltert, zeigt ein eindeutiges Kaufinteresse“, so die Journalisten. Anders aber als die großen Player will Wysker seinen Usern die Kontrolle über diese Informationen überlassen. Mit der digitalen Währung Wys Token werden sie entlohnt, wenn sie Informationen mit Marken teilen. Mit den Tokens können sie auch in der App einkaufen. „Unternehmen auf der anderen Seite können Wys Token kaufen, um sich so Zugriff auf für sie interessante Zielgruppen zu verschaffen: Etwa junge kaufkräftige Frauen, die sich vor allem für rote Kleidung interessieren und mehr als 20 Minuten am Tag in der App verbringen“, schreiben Jansen und Knop.

Blockchain ist das neue Crowdfunding

Die Finanzierung streben der Gründer Tobias Haag und sein Team über Blockchain an. Das ICO (Initial Coin Offering) soll 25 Millionen Euro einsammeln und in die App fließen. Wie Wysker machen es bereits viele neue Start-Ups, allerdings oft ohne fertiges Produkt, wie die Wirtschaftsredakteure schreiben: „Wysker wagt sich also in ungewohnte Gewässer, in denen Minen herumschwimmen, die eine Unternehmung schnell versenken können.“ In der Gründerszene wird auch deshalb oft davon gesprochen, dass Blockchain das neue Crowdfunding ist, mit Unternehmen, die maßlos überschätzt werden, aber eben auch mit starken Ideen wie Wysker.

Warum das Führungsteam dennoch an die ICO glaubt, welchen illustren Background die Gründer haben und was noch dafür spricht, das Wysker Erfolg haben kann, lesen Sie im Start-Up-Porträt auf faz.net.

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