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Social Media, Mobile, Bildsprache – So recherchieren und arbeiten Journalisten

Die Pressemitteilung bleibt eine der wichtigsten Informationsquellen für Journalisten und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das ergibt die Umfrage „Recherche 2016“ der dpa-Tochter news aktuell. An der Umfrage haben mehr als 1.200 Redakteure sowie freie Journalisten teilgenommen. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

Social Media ist wichtige Informationsquelle

Nicht nur die Pressemitteilung ist wichtig bei der Recherche, auch Social Media wird häufig genutzt, vor allem Facebook, YouTube und Twitter. Das Informationsverhalten der Journalisten ist stark vom Alter abhängig. Fast doppelt so viele Redakteure unter 35 Jahren nutzen soziale Netzwerke oder Blogs im Gegensatz zu den älteren Kollegen. Unternehmens-Websites verlieren jedoch immer mehr an Bedeutung.

Bildnachweis: news aktuell

Redakteure recherchieren zunehmend mobil

Für die Recherche werden zunehmend mobile Geräte genutzt, hier sind sich die Generationen sogar einig. 64 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mehrheitlich Smartphone oder Tablet verwenden. Vor allem zwischen 10 Uhr und 12 Uhr recherchieren viele Journalisten (71 Prozent), doch auch zwischen 20 Uhr und 24 Uhr sind immerhin knapp 22 Prozent auf der Suche nach Informationen.

Bildnachweis: news aktuell

Bilder sind meist genutztes Pressematerial

Bei weiterführenden Materialien, die mit Pressemeldungen mitgeschickt werden, nutzen 62 Prozent die beigefügten Bilder. Hintergrundinformationen als Link werden von 60 Prozent und als PDF von 51 Prozent genutzt. Infografiken hingegen werden nur zu 35 Prozent verwendet. Mitgeschickte Live-Streams und Video-Footage wird am wenigsten von Journalisten eingesetzt.

Journalisten wünschen sich schnellere Reaktionen auf Anfragen

Wünsche an die Pressestellen haben die Journalisten in der Umfrage ebenfalls geäußert. 67 Prozent wünschen sich schnellere Antworten auf Anfragen, 60 Prozent eine offenere Kommunikation in Krisensituationen und 51 Prozent möchten mehr Storytelling statt Produkt-PR. Für immerhin 41 Prozent der Journalisten ist eine bessere Erreichbarkeit wichtig und für 36 Prozent, dass Branchen-Experten zur Verfügung stehen.

Die Ergebnisse der Studie, sowie das Whitepaper finden Sie hier: https://www.newsaktuell.de/recherche

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