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YouTube-Boykott: Das ist der Stand der Diskussion

Zahlreiche internationale Marken haben sich von Googles Werbenetzwerk rund um YouTube abgewandt und sich damit für mehr Brand Safety eingesetzt. Zuvor wurde bekannt, dass Anzeigen auf der Video-Plattform in markenunsicheren Umfeldern angezeigt wurden. Viel wurde in den Medien in den vergangenen Wochen über diesen Boykott geschrieben. Wir fassen die wichtigsten Erkenntnisse rückblickend noch einmal zusammen.

Glaubt man deutschen Online-Marketing-Managern und -Dienstleistern, so könnten sich deutsche Marken dem Boykott anschließen. Nach einer Trendumfrage von uns unter 50 Marketingexperten gaben 64 Prozent an, Budgetkürzungen für möglich zu halten. Gerade einmal ein Fünftel meint, es bleibe alles beim Alten. Für die Umfrage wurden 500 Führungskräfte aus der Branche um ihre Einschätzung gebeten. Absatzwirtschaft.de und Emarketer.com griffen unsere Ergebnisse auf. Sollte es inzwischen Kürzungen von deutschen Marken gegeben haben, liefen diese bislang unter dem Radar der Medien.

Nach dem Beginn des Boykotts hatte Google ankündigt, sich dem Brand-Safety-Problem anzunehmen. Der Konzern gab die Kooperation mit Drittanbietern bekannt , die die Sicherheit von Werbeumfeldern bei YouTube unabhängig verifizieren sollen, wie Adzine.de berichtete. Außerdem kündigte Google laut Businessinsider.de eine schärfere Kontrolle des Partnerprogramms an.

Die Debatte zum allseits bekannten Brand-Safety-Problem hatte jedoch längst Fahrt aufgenommen. Diskutiert wurde bei Wuv.de beispielsweise, welche Rolle Marken künftig einnehmen sollten.

Noch keine negativen Auswirkungen

Der Boykott warf seine Schatten in Q1 noch nicht voraus. Nach den aktuellen Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet darf sich Google wie gehabt über gute Zahlen freuen, wie Handelsblatt.com vermeldet. Analysten waren davon ausgegangen, dass der Boykott Google 750 Millionen Dollar kosten könnte.

Auch wenn durch den Boykott bislang noch keine finanziellen Auswirkungen zu spüren waren, hat er Google doch zum Handeln bewegt. Die nächsten Quartalszahlen von Alphabet werden zeigen, wie viel Haare Google letztlich lassen muss oder, ob vom Boykott doch nicht mehr als heiße Luft übrig bleibt.

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